Glückshormone

Podcast – Dialoge mit dem Unterbewusstsein

Glückshormone - Serotonin - Dopamin

Glückshormone – Wie kann ich mein Lebensgefühl positiv beeinflussen?

Für Energie, Kreativität und Spaß im Leben sorgen unsere Glückshormone. Sie geben als Botschafter in unserem Körper die Informationen weiter, die uns dann helfen voller Power und Tatendrang unser Leben zu bestreiten und zu genießen.

In dieser Podcast Folge stelle ich dir deine Glückshormone vor und was du selbst tun kannst, um deine eigenen Lebensgefühle positiv zu beeinflussen.

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Glückshormone – Wie kann ich mein Lebensgefühl positiv beeinflussen?

Textauszug – Transcription

Was bedeutet Glück für uns?

Glück kann sein, nur zu Lachen, einen Ausflug mit der Familie zu machen, beim Sport den Sieg mit der eigenen Mannschaft zu feiern, ein Abend mit Freunden, ein beruflicher Erfolg oder die Seele einfach baumeln lassen. Es kann aber auch die Schokolade auf der Zunge sein, die gerade schmilzt und bei Rauchern die Freude auf die nächste Zigarette.

Glück ist also sehr vielfältig und die Liste könnte ich jetzt stundenlang weiterführen. Dummerweise ist uns unser Glück, oftmals nicht mehr bewusst. Wir verlernen im Alltagstrott uns herzhaft zu freuen und glücklich zu sein. Obwohl es so einfach wäre, wir müssen nur die Augen schließen und uns an einen besonders schönen Moment zurückerinnern und schon sind wir glücklich!

Glückshormone Dopamin Serotonin
Glückshormone Dopamin Serotonin

Welche Glückshormone gibt es?

Unser Körper produziert sehr viele unterschiedliche Hormone, die jeweils andere Aufgaben haben. Hormone sind Botenstoffe die über unseren Körperkreislauf unterschiedliche Wirkungen auslösen. Hormone werden auch künstlich hergestellt um bestimmte Reaktionen des Körpers zu bekommen. Zum Beispiel die Antibabypille. Aber so weit wollen wir heute nicht schauen, wir konzentrieren uns auf die Glückshormone.

Da gibt es zum einen das Serotonin, es wirkt auf unser Schmerzempfinden, macht uns ausgeglichener und sorgt für mehr power in unserem Leben. Langfristig macht es uns stressresistenter und weniger ängstlich.

Dann haben wir das wahrscheinlich bekannteste Glückshormon, das Dopamin. Es ist dazu da Glück zu spüren es zu fühlen, zu empfinden! Es steuert unsere Durchblutung und leitet die Impulse an die Muskeln weiter.

Gemeinsam mit dem Serotonin macht es uns emotional Stabil.

Als nächstes haben wir das Kuschelhormon Oxytocin. Dabei geht es um die soziale Nähe, wir müssen berühren und wollen auch berührt werden, dann nämlich schütten wir Oxytocin aus. Die Folge ist das Ängste und Stress abgebaut wird. Ganz wichtig ist dabei die Mutter Kind Bindung, Kinder mit einer stärkeren körperlichen Bindung haben in der Zukunft ein größeres Vertrauen in andere Menschen.

In eine ähnliche Richtung geht auch Phenethylamin. Das Glückshormon für Verliebte, es sorgt für das Bauchkribbeln und als Folge daraus auch für Konzentrationsstörungen, schließlich sollen Verliebte sich vermehren und nicht Denken.

Dann haben wir noch die Endorphine, sie sind unser körpereigenes Schmerzmittel. Marathonläufer schütten sie aus, wenn eigentlich nichts mehr geht und sie bekommen dann einen Energieschub.

Und das sechste Glückshormon ist das Noradrenalin. Wir schütten es unter Stress aus und es lässt uns dann motivierter und konzentrierter arbeiten. Die Folge ist also eine höhere Leistungsbereitschaft.

Was passiert, wenn ich keine Glückshormone mehr ausschütte?

Da sind wir jetzt wieder beim Thema von letzter Woche und damit meine ich jetzt vor allem das Serotonin. Wir sind nicht mehr so leistungsfähig, stetig müde, leicht reizbar, ängstlicher, Schlafen schlechter und in der Erwartung Glückshormone auszuschütten bekommen wir Fressattacken und stopfen alles in uns rein nur mit dem Wunsch, ich möchte Glück verspüren.

Bei Menschen mit Depressionen stellte man fest, dass sie 50% weniger Serotonin produzieren als normal. Es ist also wichtig, dass wir etwas tun um auch in schwierigen Zeiten Glückshormone zu produzieren.

besser Schlafen - erholsamer Tiefschlaf
Glückshormone Dopamin Serotonin

Wie produziere ich Glückshormone?

Die meisten denken dabei immer gleich an eine Tafel Schokolade, aber die spielt zwar auch eine Rolle, aber da komme ich gleich noch drauf.

Und Glückshormone ausschütten ist gar nicht so schwer wie man glaubt. Serotonin benötigt zum Beispiel Licht, also raus gehen, Sonne tanken und sich gut dabei fühlen. Wenn ich jetzt dabei noch Laufe oder Walke, produziere ich nicht nur Serotonin, sondern schütte auch noch Endorphine aus.

Wenn ich jetzt noch zu zweit, Händchen haltend spazieren gehe, dann schütte ich auch noch Oxytocin und Phenthylamin aus.

Die Welt Gesundheitsorganisation empfiehlt übrigens 150 Minuten pro Woche moderate Bewegung oder 75 Minuten intensiven Sport pro Woche. Ich gehe mittlerweile jeden zweiten Tag 8km, komme damit auf ca. 4Stunden pro Woche mit dem Ziel Immunsystem und Herz-Kreislauf zu stärken, sowie Stress und Fettzellen abzubauen. Gleichzeitig produziere ich in der Zeit Glückshormone, wie praktisch 😉

Aber nicht nur durch Bewegung kann man Glückshormone produzieren, auch Lachen ist ein sehr gutes Mittel für den Aufbau von Glückshormonen. Wenn ich mich schlapp fühle, schau ich mir eine lustige Serie an und lache auch sehr gerne laut und herzhaft. Es fühlt sich einfach gut an.

Das Kuschelhormon können wir bis zu einem gewissen Grad auch ohne Partner produzieren. Zum Beispiel wenn wir unsere Haustiere streicheln, aber auch wenn wir uns eine Massage gönnen. Das ist auch der Grund warum wir uns danach immer so gut fühlen. Sich gegenseitig berühren auch im Alltag, ist auch in sehr langen Beziehungen immens wichtig für beide und natürlich auch für die Kinder.

Und dann kommen wir nochmal zur Schokolade, bzw. zum Essen.

Der gute alte Hippokrates sagte schon: „Was wir essen, bestimmt das Gemüt“

Heute wissen wir, es ist nicht unbedingt das einzelne Lebensmittel, dass unseren Glückslevel nach oben treibt, sondern es ist unsere gesamtheitliche Ernährung. Gesundes Essen bedeutet auch ein glückliches Leben.

Dies soll kein Ernährungspodcast sein, ich empfehle eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Da darf man natürlich auch Ausreißer dabeihaben, aber auch einen Ausgleich. Es geht dabei darum, dass wir mit Glucose unser Tryptophan füttern und das wiederum Serotonin bildet. Es ist aber wichtig, mit welchem Zucker wir füttern!

Da sind wir auch bei der Schokolade, Kakao ist tatsächlich etwas positives, dummerweise ist aber in den meisten Schokoladen mehr Zucker als Kakao und das wiederum ist nicht so besonders gut. Empfehlenswert sind hochwertige Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil. Es ist nämlich erwiesen, dass Kakao Serotonin, Endorphine und Phenethylamin enthält. Kakao macht uns also wirklich glücklich. Allerdings sollte man es nur in kleinen Mengen einsetzen, da die Menge der Kalorien nicht gerade unbedeutend sind.

Fazit

Ich wünsche dir ganz viele Glückshormone, liebe dein Leben, Verändere Dinge die einer Änderung bedürfen und genieße jeden einzelnen Tag, auch wenn er vielleicht auf den ersten Blick nicht so liebenswert aussieht.