Emotionale Intelligenz

Persönlichkeitsentwicklung fängt bei uns selbst an

Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz

Emotionale Intelligenz ist die Grundlage, um sich selbst und auch andere besser zu verstehen. Welche Gefühle und Emotionen habe ich, wie wirken sich diese auf meinem Gegenüber aus und wie sehen die Motive und Wünsch des anderen aus? Diese Fragen stellen sich emotional Intelligente Menschen und auch ich in dieser Folge.

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Emotionale Intelligenz

Textauszug – Transcription

Emotionale Intelligenz

Die ersten Gedanken dazu gehen ziemlich genau 100 Jahre zurück. Der Psychologe Edward Lee Thorndike beschrieb damals, dass der fachlich beste Mechaniker als Vorarbeiter scheitern wird, wenn ihm die soziale Intelligenz fehlt. Und damit hatte er, wie wir heute wissen auch ziemlich recht.

Erst 1990, also vor 30 Jahren entstand der Begriff der emotionalen Intelligenz und es ist auch eine Weiterführung der sozialen Intelligenz, da man dabei nicht nur den Umgang mit Anderen beschrieb, sondern auch mit sich selbst. Es ging also um die Interpersonelle Intelligenz, früher soziale Intelligenz und heute würden wir vor allem die Empathie darin sehen und dazu die Intrapersonelle Intelligenz. Hier geht es um uns selbst, was aus meiner Sicht auch wirklich extrem wichtig ist. Wie möchte man glücklich sein, wenn man sich nur um die Probleme anderer kümmert.

Daniel Goleman hat 1997 einen internationalen Bestseller dazu veröffentlicht und dabei 12 Kompetenzen festgelegt die aus seiner Sicht wichtig sind für emotional Intelligente Menschen. Natürlich gab es dazu auch wieder Diskussionen in der Wissenschaft, aber das ist aus meiner Sicht vernachlässigbar, da die Fähigkeiten alle Sinn machen und wir es praktisch anwenden möchten und nicht die Theorie dazu analysieren wollen.

Emotionale Intelligenz
Wissen ist Macht - Emotional intelligente Kommunikation

Die Kompetenzen der emotionalen Intelligenz

1. Emotionale Selbstwahrnehmung

Kenne ich meine eigenen Emotionen und Gefühle und die Wirkung meiner Handlungen auf meine Umgebung? Bin ich mir meiner Stärken und Schwächen bewusst?

Dies sind die entscheidenden Fragen, um sich seiner selbst bewusst zu sein und somit entscheidend für emotionale Intelligenz.

2. Empathie

Wie leicht fällt es mir, mich in andere Personen hineinzuversetzen und mit ihnen angemessen zu agieren?

Empathie ist der Schlüssel, um Vertrauen aufzubauen, Sympathien zu gewinnen, Konflikte zu lösen und zusammengefasst, einfach besser zu kommunizieren.

3. Organisationsbewusstsein

Verstehe ich, wie ein Team oder eine Gruppe funktioniert?

Wer ist das Alphatier, wer kann mein Unterstützer sein, in welcher Rolle finde ich mich selbst innerhalb der Gruppe. Dies ist ein wichtiges Element, um den eigenen Platz in der Gruppe zu verstehen und Möglichkeiten zu finden diesen bei Bedarf zu verändern. Für mich ist das immer ganz wichtig, wenn ich meine Show vor Firmen spiele, ich muss die Rollen innerhalb eines Teams schnell erkennen um z.B. das Alpha Tier oder Anführer der Gruppe für mich zu gewinnen und somit für mich arbeiten zu lassen.

4. Optimismus

Sehe ich Probleme oder sehe ich Lösungen?

Emotional intelligente Menschen haben einen positiven Blick auf die Welt und sehen eher Chancen und nicht so sehr die Hürden im Leben.

5. Leistungsorientierung

Vergleiche ich meine Leistung mit den Besten oder gebe ich mich mit Mittelmaß zufrieden?

Emotional intelligente Menschen orientieren sich vor allem an hohen Standards und möchten vor allem stetig wachsen und besser werden. Das ist eine Diskussion die ich früher häufig mit meinen Töchtern hatte. Die haben, wie vermutlich die meisten Kinder gerne erzählt, wer alles schlechter bei der Schulaufgabe war und nicht wer besser ist. Aber um weiter zu kommen, muss ich nach oben schauen und nicht nach unten.

6. Anpassungsfähigkeit

Fühle ich mich auch in neuer Umgebung wohl oder benötige ich etwas länger bis ich mit einer neuen Situation umgehen kann?

Wenn es mir leicht fällt mich auf neue Situationen einzulassen, neue Anforderungen als Herausforderung zu betrachten und neue Menschen eher Neugierde als Angst in mir wecken, dann bin ich sehr anpassungsfähig.

Hier finde ich den Blick auf den Fußball wieder ganz spannend, es gibt Spieler, die müssen erst langsam im Verein ankommen und sie werden erst nach und nach stärker und dann gibt es Spieler die sind ab den ersten Spiel voll da. Bei denen sieht man aber immer wieder, dass ihre zweite Saison nicht mehr so stark ist, die Euphorie von etwas neuem entdecken ist nicht mehr da und es wird alles zum Alltag. Gewohnheit ist für sie somit eine Last. Sie benötigen neue Reize.

7. Emotionale Selbstkontrolle

Wie sehr habe ich mich selbst in schwierigen Situationen unter Kontrolle?

Sofort richtig zu reagieren oder schnell wieder einen kühlen Kopf bewahren ist wichtig, um sich selbst und die Umgebung zu kontrollieren.
Das ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Was passiert wenn es im Busch raschelt? Sitzt da ein Säbelzahntiger? Was mache ich jetzt? Angriff, Flucht oder Tod stellen?
Auch wenn es keine Säbelzahntiger mehr gibt, den Prozess gibt es immer noch. Wenn mich mein Chef oder Kollegen angreifen oder der Kunde unzufrieden ist und ich eine Beschwerde bekomme. Hier richtig reagieren zu können, ist oftmals der Schlüssel für eine weitere Chance.

8. Inspirierende Führung

Fällt es mir leicht, Menschen mit meinen Ideen zu begeistern und sie für mich zu gewinnen?

Es ist sehr wichtig, nicht nur andere zu führen, sondern sie vor allem zu inspirieren und mehr aus ihnen raus zu holen, als sie selbst glauben was in ihnen steckt.
So wie es früher die großen Feldherren geschafft haben ihre Truppen hinter sich zu bekommen, machen es heute die besten Trainer. Ohne Jürgen Klopp jemals persönlich begegnet zu sein, sehe ich auf dem Platz wie seine Mannschaft für ihn auf dem Platz kämpft. Er muss also verdammt gut führen und seine Mannschaft für sich gewinnen.

9. Teamwork

Wie leicht fällt mir die Zusammenarbeit im Team? Kann ich ein Team führen und Aufgaben so verteilen, dass das ganze Team mir folgt?

Es geht nicht nur um das Führen eines Teams, sondern auch wie ich mich in ein Team integriere und mich auch mal zurücknehmen kann.

Teamwork bedeutet für mich vor allem auch, die Wünsche, Motive und Interessen der anderen zu verstehen. Dann kann ich deren Engagement und deren Rolle im Team auch viel besser verstehen und akzeptieren. In Teams haben nur selten alle Mitglieder die gleichen Motive, manche möchten etwas zusätzliches erreichen, manche möchten einfach nur ihren Beitrag dazu leisten sind aber am großen Ganzen gar nicht wirklich interessiert. Ein spannendes Thema, dass ich im Juni schon mal gesondert betrachtet hatte und wo du gerne reinhören kannst.

10. Coach und Mentor

Kommen meine Bekannten, Familie oder Kollegen zu mir, um mich nach Rat zu fragen? Kann ich helfen andere Menschen besser zu machen?

Das Umfeld spürt, ob man ein Teil des Problems ist oder ob man die Lösung sein kann. Emotional intelligente Menschen können zuhören, die richtigen Fragen stellen und helfen den richtigen Weg zu finden.

Ich war in meinen Jobs immer eine Anlaufstelle für die Kollegen, auch für die Älteren, aber niemals, eil ich besonders viel wusste, dafür gab es sicherlich deutlich bessere Kollegen. Aber ich konnte zuhören und helfen Probleme zu lösen. Das spüren die Kollegen und kommen daher immer wieder.

11. Einfluss

Werden meine Ratschläge umgesetzt?

Wenn meine Ratschläge auch befolgt werden, nehmen wir Einfluss auf das Leben anderer. Hier ist für mich wichtig, sich das nicht zu Herzen zu nehmen, wenn man jemanden einen Ratschlag gibt, dann ist es die Entscheidung des anderen ob er diesen auch umsetzt. Egal wie gut man den eigenen Ratschlag findet, vielleicht hat der andere einfach ein anderes Ziel. Außerdem ganz wichtig, Ratschläge gibt man nicht ungefragt! Kein Coaching ohne Auftrag!

12. Konfliktmanagement

Wie leicht fällt es mir Konflikte zu lösen?

Auch für unterschiedliche Meinungen und Auseinandersetzungen benötigt man Lösungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Hierbei ist es vor allem wichtig, auch die Perspektive der anderen zu verstehen und zu akzeptieren.

Eins ist klar, nicht jeder Konflikt ist lösbar indem dass beide Seiten ihren Willen durchgesetzt haben. Und sehr häufig ist auch ein Kompromiss nicht die Lösung. Hier ist für mich das Wechseln der Perspektive eine Möglichkeit den Gegenüber zu verstehen und nach einer Lösung zu suchen oder einfach nur die andere Meinung zu akzeptieren.

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Intelligenz

Emotionale Intelligenz steigern

Teile dieser Fähigkeiten sind sicherlich mit unserer Persönlichkeit verbunden und geerbt, aber man kann hier auch einiges tun, um die eigenen Kompetenzen zu verbessern. Ich werde auf ein paar Themen in den nächsten Wochen eingehen und zusätzlich habe ich ein E-Book geschrieben mit 10 Tipps wie du deine emotionale Intelligenz verbessern kannst, außerdem auch mit einem Test um selbst zu überprüfen wo du gerade stehst.

Das E-Book bekommst du natürlich geschenkt und den Link, wo du dich eintragen kannst, findest du oben. Außerdem wird es neben dem E-Book in den nächsten Wochen auch noch Videos und voraussichtlich im Dezember ein Live Webinar zum Thema geben. Ich möchte dich also auf einer spannenden Reise begleiten und wünsche mir, dass du von dem Wissen profitierst und du deine emotionale Intelligenz steigern kannst.